Solche Aufträge erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden. Dabei werden bereits in der Planungsphase die zu verwendenden Materialien, Techniken und Farbtöne genau festgelegt.

Von der Ortsbildpflege betroffen sind meist Gebäude, die sich in einer Kernzone befinden. Dieses Amt ist in der Regel auf Gemeinde- oder Stadtebene angesiedelt und betrifft häufig ganze Ortsbilder und nicht nur einzelne Gebäude.

Unter Denkmalschutz stehen hingegen oft historische Bauten wie alte Wohnhäuser, Kirchen oder auch einzelne Bauteile. Die Denkmalpflege ist in der Regel auf kantonaler Ebene organisiert, in gewissen Fällen auch auf Bundesstufe.

Für uns als Maler- und Gipserbetrieb bedeutet dies, dass wir mit speziell abgestimmten Materialien und traditionellen Techniken arbeiten. Dazu gehören beispielsweise mineralische Putze, diffusionsoffene Anstriche oder der sorgfältige Wiederaufbau von bestehenden Putzstrukturen. Bestehende Oberflächen werden wenn möglich erhalten, ergänzt oder originalgetreu nachgebildet.

Solche Arbeiten erfordern viel Sorgfalt, Fachwissen und Erfahrung, um den Charakter und die Bausubstanz langfristig zu erhalten und gleichzeitig den heutigen Anforderungen gerecht zu werden.